Alte Pfanne wieder sauber bekommen: Mit Natron, Essig und ein paar einfachen Tricks
Eine alte Bratpfanne sieht oft hoffnungslos verschmutzt aus. Eingebrannte Fettreste, hartnäckige Verkrustungen und dunkle Ablagerungen setzen sich mit der Zeit fest und lassen sich mit normalem Spülmittel kaum noch entfernen. Mit einigen einfachen Hausmitteln lässt sich die Pfanne jedoch wieder deutlich sauberer bekommen – ganz ohne aggressive Spezialreiniger.
Was Sie benötigen
- Natron
- Weißer Essig oder Zitronensaft
- Warmes Wasser
- Weicher Schwamm oder Spülbürste
- Spülmittel
- Etwas Zahnpasta
- Ein weiches Tuch
- WD-40 (nur für Metallteile an der Außenseite oder bewegliche Schrauben – niemals auf die Kochfläche)
Schritt 1: Pfanne vorbereiten
Falls möglich, entfernen Sie den Griff oder andere abnehmbare Teile. Dadurch gelangen Sie besser an alle verschmutzten Stellen und können die Pfanne gründlicher reinigen.
Schritt 2: Natron auftragen
Bestreuen Sie die verschmutzten Bereiche großzügig mit Natron. Das Pulver hilft dabei, Fett und eingebrannte Rückstände zu lösen.
Schritt 3: Essig oder Zitronensaft hinzufügen
Gießen Sie etwas Essig oder alternativ Zitronensaft über das Natron. Die Mischung beginnt zu schäumen und lockert viele Verschmutzungen. Anschließend etwas warmes Wasser hinzufügen und die Pfanne etwa 15 Minuten einweichen lassen.
Schritt 4: Schmutz entfernen
Nach der Einwirkzeit die Oberfläche mit einem Schwamm oder einer Bürste gründlich reinigen. Viele eingebrannte Rückstände lassen sich jetzt deutlich leichter entfernen.
Bei besonders hartnäckigen Stellen kann der Vorgang ein zweites Mal wiederholt werden.
Schritt 5: Mit Spülmittel reinigen
Spülen Sie die Pfanne anschließend mit warmem Wasser und etwas Spülmittel gründlich aus, damit alle Rückstände entfernt werden.
Zahnpasta als Politur
Eine kleine Menge Zahnpasta kann verwendet werden, um Metallteile der Pfanne leicht zu polieren und Wasserflecken zu reduzieren. Anschließend gründlich mit Wasser abspülen.
Hinweis: Zahnpasta ersetzt keine Schutzbeschichtung und bildet auch keine dauerhafte Schutzschicht gegen Schmutz.
WD-40 richtig verwenden
WD-40 eignet sich für:
- quietschende Türscharniere
- festsitzende Scheren
- bewegliche Metallteile
Bei einer Bratpfanne sollte WD-40 niemals auf die Kochfläche oder andere Flächen gelangen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen. Falls der Griff aus Metall besteht oder Schrauben schwergängig sind, kann das Produkt dort sparsam verwendet und anschließend vollständig abgewischt werden.
Weitere praktische Anwendungen für WD-40
Quietschende Türscharniere
Ein kurzer Sprühstoß auf die Scharniere kann störende Quietschgeräusche reduzieren. Danach die Tür einige Male öffnen und schließen.
Schwergängige Scheren
Etwas WD-40 auf das Gelenk sprühen und die Schere mehrmals bewegen. Anschließend überschüssiges Produkt sorgfältig entfernen.
Klebrige Metalloberflächen
Rückstände von Klebstoff oder Schmutz lassen sich auf vielen Metalloberflächen leichter entfernen, wenn etwas WD-40 aufgetragen und anschließend mit einem Tuch abgewischt wird.
Fazit
Mit Natron, Essig oder Zitronensaft lassen sich viele eingebrannte Verschmutzungen auf alten Pfannen deutlich leichter entfernen. Für die eigentliche Reinigung der Kochfläche reichen diese Hausmittel in den meisten Fällen aus. WD-40 ist dagegen ein praktischer Helfer für bewegliche Metallteile und Werkzeuge, sollte jedoch aus Sicherheitsgründen niemals auf Flächen verwendet werden, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. So bleibt die Pfanne sauber und kann weiterhin sicher genutzt werden.